dialogisch - existentiell - politisch

Wer wir sind

Wir sind eine Gruppe von Gestalttheapeut*innen, die sich den Ursprüngen der Gründungsmutter Lore Perls zuwenden und sich gleichsam den notwendigen Weiterentwicklungen im Heute öffnen.

Unsere Gestalt-Räume sind offen für Therapeut*innen, Ausbildungskandidat*innen oder generell an Gestalt Interessierte, die an diesem Prozess der individuellen wie gemeinschaftlichen Entwicklung teilhaben möchten.

Entwicklung heißt für uns Grenzen auszuloten und sich dabei aufs Spiel zu setzen, und nicht Eingliederung und Anpassung - vielmehr eigene Gestalt-Positionierungen in-der-Welt zu entwickeln. Wir verstehen Lernen nicht als eine hierarchische Struktur, in der Wissen linear von oben nach unten vermittelt wird, sondern als einen lebendigen Austausch, der beunruhigt und in Bewegung bringt und in Kontaktprozessen sich immer wieder neu in den eigenen Erfahrungshorizont figuriert. Wer an seine Grenze geht, wird mit sich selbst konfrontiert, nicht nur die Vorstellungen wandeln sich, sondern der Einzelne selbst.

"Therapie kann man lernen, nicht lehren."
(Lore Perls)

Für uns ist die Arbeit von Lore Perls mit ihrem Verständnis von Psychotherapie als „Arbeit an der Grenze“ und Ihrem Kontakt Support Modell der Ausgangspunkt unserer Überlegungen zu einer gestalttherapeutisch fundierten Haltung.

“Die Grenzen zu spüren heißt auch, die Freiheit zu entdecken, die man innerhalb dieser Grenzen hat.“ (Lore Perls)

Wir möchten mit unserem Institut die Gestalttherapie damit als gemeinsame Grenz-, Hintergrund- und Existenzarbeit lebendig erhalten und so den Prozess der Gestaltbildung in seiner Dynamik offen halten. Denn: „Die Aussicht auf Offenheit erzeugt Hoffnung.“ (Lore Perls)

Unser Institut stellt hierfür (anti-hierarchische und anti-bürokratische) Strukturen bereit, um für alle Fragen der Gestaltarbeit einen heterotopen Raum anzubieten. Wir möchten zusammenkommen und voneinander lernen, in Intervisionen, Supervisionen, Weinabenden und Fortbildungen, um so einen Gegenpol zur relativen Isolation der täglichen Arbeit zu schaffen und dabei immer wieder im gegenseitigen Kontakt relational zu lernen und ´Gestalt` kontinuierlich weiterzuentwickeln.